Bewertungssystem
Ein zentraler Bestandteil des Gradings ist das Bewertungssystem. Jeder Zustand muss eindeutig definiert sein, und jeder Mangel wird je nach Schweregrad einer klaren Bewertungsstufe zugeordnet. Eine präzise Definition ist daher entscheidend, um Zustände objektiv zu bewerten und subjektive Einflüsse weitestgehend zu vermeiden. Gleichzeitig stellt sie die Nachvollziehbarkeit und Wiederholbarkeit der Bewertungen sicher.
Die Skala reicht von 10 bis 100 und ist in Zehner- und Fünfer-Schritten aufgebaut. Die 10 steht für den schlechtesten Zustand, während die 100 einen makellosen Zustand beschreibt.
Insgesamt umfasst das System 18 Bewertungsstufen. Die Stufen 10 bis 70 sind in Zehnerschritten unterteilt, während der Bereich von 70 bis 100 in Fünferschritten verläuft. Zusätzlich wird innerhalb der Stufen 75 bis 95 eine feinere Differenzierung durch ein „+“ ermöglicht (z. B. 80+ zwischen 80 und 85).
Damit ergibt sich eine besonders detaillierte Abstufung für eine präzise Zustandsbewertung. Grundsätzlich lässt sich das Bewertungssystem in vier Hauptbereiche unterteilen:
Bewertungsskala
Folgende Kategorien werden bewertet:
Für alle Kategorien gilt die grundlegende Voraussetzung, dass die eingereichten Sammlerobjekte sowie deren Bestandteile authentisch und lizenziert sind.
Objekte, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, werden grundsätzlich abgelehnt. Bei nicht nachvollziehbaren Abweichungen oder bei Merkmalen, die auf eine mögliche Manipulation hindeuten, behalten wir uns das Recht vor, die Annahme zum Grading ebenfalls zu verweigern.
Im Falle einer Ablehnung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe der aktuell gültigen Authentifizierungskosten pro Objekt einbehalten. Der verbleibende Betrag wird auf die ursprünglich verwendete Zahlungsmethode erstattet.