Pixel Grading – versiegeltes Videospiel im Acryl-Gehäuse

Pixel Grading GmbH

Das Unternehmen

Ende 2021 hat eine Gruppe von Sammlern unter der Führung von Waldemar Felde die Pixel Grading GmbH gegründet – das erste deutsche Grading-Unternehmen, das sich ausschließlich auf Video- und Computerspiele spezialisiert hat.

Seitdem haben über 15.000 Objekte unseren Bewertungsprozess durchlaufen, eingereicht von Sammlern aus ganz Europa und darüber hinaus. Jedes einzelne erweitert unser Wissen über Varianten, Druckversionen und regionale Besonderheiten – und dieses Wissen fließt in jede folgende Bewertung zurück. Davon profitiert am Ende jeder, der bei uns einreicht.

Der Name führt zurück an die Anfänge der Videospielgeschichte. Es hat alles mit einem Pixel angefangen.

Werde Teil der Pixel-Community – und lass uns gemeinsam ein Bild aus leidenschaftlichen Sammlern erschaffen.

Pixel Grading Zertifikat mit Bewertung 85

Wofür wir stehen

Die Vision

Wir verstehen uns als unabhängige Instanz zwischen Sammlern, Käufern und Verkäufern. Unser Ziel ist ein Sammlermarkt, auf dem Angaben zu Echtheit und Zustand verlässlich sind und beide Seiten wissen, woran sie sind.

Dafür wollen wir der Maßstab für Europa sein. Kein Sammler sollte sein Spiel über den Atlantik schicken müssen, um eine qualifizierte Bewertung zu bekommen. Und keine PAL-Variante sollte übersehen werden, nur weil sie außerhalb Europas kaum jemand kennt. Japanische und amerikanische Titel bewerten wir mit derselben Kenntnis ihrer Besonderheiten.

Grading ist kein reines Sammlerthema für Versiegeltes. Wir bewerten originalversiegelte Spiele ebenso wie gebrauchte und vollständige Exemplare – authentifiziert wird beides, eingestuft wird beides nach derselben Definition. Ob ein Spiel jahrzehntelang gespielt wurde oder im Regal stand, ändert nichts am Verfahren, nur am Ergebnis.

Versiegelt in unserem Acryl-Gehäuse bleibt ein Stück Videospielgeschichte erhalten – geschützt vor Licht, Staub und Abrieb, damit sich auch die nächsten Generationen daran erfreuen können.

Waldemar Felde, Gründer von Pixel Grading

Waldemar Felde

Der Gründer

Angefangen hat alles mit NES und Game Boy. Ich war Zocker der ersten Stunde und habe mich durch fast alle Konsolengenerationen gespielt. Mit den Jahren wurde die Zeit knapper – und aus dem Zocker wurde ein Sammler.

Vor über 20 Jahren habe ich begonnen, systematisch zu sammeln: CIB-Titel für mehrere Nintendo-Konsolen, das Sega Mega Drive und die PlayStation 1. Dabei ging es mir nie nur um Vollständigkeit, sondern um den Zustand. Eine zerlesene Anleitung wurde getauscht, ein zerkratztes Modul ersetzt – so lange, bis die Sammlung so gut war, wie sie sein konnte. Nach und nach kamen originalversiegelte Exemplare dazu.

Als ich das Grading kennenlernte, habe ich es selbst ausprobiert und war sofort überzeugt. Die Optik hat mir gefallen, vor allem aber der Schutz. Denn je älter ein Spiel ist, desto schwerer findet man es noch in gutem Zustand.

Als Ingenieur im Qualitätsmanagement weiß ich: Eine Bewertung ist nur so viel wert wie ihre Wiederholbarkeit. Zwei vergleichbare Objekte müssen dasselbe Ergebnis bekommen – unabhängig davon, wer sie bewertet und an welchem Tag. Genau deshalb haben wir Pixel Grading gegründet: gleichbleibend hohe Qualität zu einem fairen Preis.

Lieblingsspiele
Zelda: Ocarina of Time, Diablo 2, Super Mario World, Halo, C&C, Half-Life, Donkey Kong Countryund sehr viele mehr
Authentifizierung und Zustandsbewertung eines Videospiels

Für alle, die neu dabei sind

Was Grading ist

Videospiele gehören seit den 80er Jahren zum Alltag. Ob allein oder im Multiplayer, sie begleiten uns seit Jahrzehnten. Neben dem Spielen ist daraus eine große Sammlercommunity entstanden, und neben dem Markt für gebrauchte Spiele wuchs der für originalversiegelte Exemplare rasant.

Genau dort ist in den letzten Jahren das Grading angekommen – ein Verfahren, das bei Sammelkarten, Comics, Münzen und Spielzeug seit Jahrzehnten etabliert ist. Es umfasst zwei Schritte: die Prüfung eines Objekts auf Echtheit und die Bewertung seines Zustands.

Mit der Nachfrage sind die Preise gestiegen, besonders im Retrobereich. In der Folge nahm das Angebot an Reproduktionen zu, von billigen Fälschungen bis zu professionell gefertigten Nachbauten. Dazu kommen Exemplare, die gezielt manipuliert und neu eingeschweißt werden, um sie teurer weiterzuverkaufen. Für Laien ist das kaum zu erkennen. Hier kommt eine unabhängige dritte Partei ins Spiel: Wir prüfen die Echtheit, und der Käufer weiß, dass er ein authentisches Objekt erwirbt.

Der zweite Streitpunkt ist der Zustand. „Sehr gut“ bedeutet für jeden etwas anderes, und wer nach einer solchen Beschreibung kauft, erlebt nicht selten eine Enttäuschung. Deshalb bewerten wir den Zustand nach einer festen Definition und stufen ihn auf einer Skala ein. Verkäufer und Käufer müssen sich nicht länger auf Begriffe wie „neuwertig“ oder „mint“ verlassen, sondern haben einen nachvollziehbaren Wert.

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